Triumph Street Tripple Rückrufaktion "Bremsbeläge könnten sich ablösen"

  • Hallo,


    am Freitag habe ich vom KBA Flensburg per Post eine Rückrufaktion von Triumph für meine Street Tripple RS Bjh. 2018 erhalten. Grund der Rückrufaktion: laut Hersteller könnten sich die vorderen Bremsbeläge vom Träger lösen.
    Der Witz dabei ist, das der Kunde, also ich, die Kosten für die Aktion selber tragen soll. Also Beläge auf eigene Kosten tauschen und dann mittels Werkstattbescheinigung die Erledigung an's KBA melden. Mannomann Triumph, wie weit bist du gesunken.


    Grüssle vom Schwaben aus dem Speckgürtel von Berlin.

    Der Hirsch springt hoch, der Hirsch springt weit, warum auch nicht, er hat ja Zeit.

  • Spinnen die Triumphler? Das ist eindeutig ein Konstruktionsfehler (Definition/Festlegung ungeeigneter Zulieferteile).

    Gruß / Peter


    Oben fit und unten dicht - so fürcht' ich auch das Alter nicht!

  • Komisch, dass Du jetzt erst Post bekommst. Ich habe das Schreiben im Juni erhalten. Der Tausch dauerte ca. 30 min., der Belagwechsel war für mich kostenlos. Ruf mal Deinen Händler an.


    Gruß

    Frank

    Street Triple, denn das Leben ist zu kurz für vollverkleidete Mopeds!

  • Komisch, dass Du jetzt erst Post bekommst. Ich habe das Schreiben im Juni erhalten. Der Tausch dauerte ca. 30 min., der Belagwechsel war für mich kostenlos. Ruf mal Deinen Händler an.


    Gruß

    Frank

    Mahlzeit ,

    ich hatte dieses Jahr auch eine Rückrufaktion bei meiner Tiger 1200.

    Auch hier waren die Bremsbeläge das Problem.

    Wechsel war schnell erledigt und wie bei Frank kostenlos...

    Also keine probleme mit Triumph...


    Grüsse vom Klaus:top::top::top:

    Wir sind nicht gestört, wir sind "Verhaltensoriginell":nose3:



  • Moin.


    Wenn das KBA einen Rückruf anordnet, dann ist das etwas sehr offizielles und geht weit über den freiwilligen Rückruf den die Hersteller machen können, hinaus.

    Und das geschieht nur wenn ein klarer Fehler oder ein Versäumnis des Herstellers vorliegt.

    Das darf niemals zu Lasten des Kunden respektive seines Portemonaies gehen - was die letzten Posts hier ja auch dokumentieren.

    Ich würde hier mit dem Händler Tacheles reden und ggf. sogar das KBA kontaktieren.

  • Gude,


    ich kenne solche Rückrufaktionen so, Kunde fährt hin, Mangel wird behoben, dokumentiert und Kunde fährt wieder vom Hof.

    Dokumentation dient einmal zur Info ans KBA, damit sie wissen, dass das Fahrzeug nun verkehrsicher ist und geht einmal an den Hersteller des defekten Bauteils, damit T sich die gesamten Kosten für diese Aktion dort wieder holt.


    Dein Händler bekommt also die Kosten für den Einsatz von T und T von Brembo. Somit hätte dein Händler für eine Aktion zweimal den Aufwand bezahlt bekommen.


    Grüße,


    Jörg.