Moin Männers,
nachdem ich nach der Heimfahrt von unserem Treffen "leicht" durchnässt zu Hause ankam, dachte ich, dass es mal wieder an der Zeit ist, das Innenfutter vom Helm zu waschen, da es sowieso gerade gut eingeweicht war. Beim Ausbau des Futters haben sich dann beide Nackenbänder hinten gelöst, was mich verwunderte, da ich mich nicht daran erinnern konnte, die beim letzten Mal gelöst zu haben.
Beim Zusammenbauen stand ich dann vor dem Rätsel, wie die wieder "eingehängt" werden können. Ich schaute nach und hab festgestellt, dass die Verschraubungspunkte im Helminneren gebrochen sind! Ein Anruf bei Schuberth ergab, dass der Helm zur Reparatur ins Werk nach Magdeburg geschickt werden muss. Dort ist er seitdem und soll nächste Woche wieder zurückkommen. Einen Ersatzhelm sollte ich bei FC Moto mit dem Hinweis, dass der Helm direkt zu Schuberth geschickt wurde, für die Zeit der Reparatur anfordern.
Also bei denen angerufen und prompt drei Mal aus der Warteschleife rausgeflogen. So weit, so schlecht. Also eine E-Mail geschrieben und den Fall geschildert. Ergebnis bis heute: Null!
Mal abgesehen vom miserablen Service bei FC Moto:
Dass bei einem Helm einer Premium Marke wie Schuberth nach vier Jahren die Verschraubungen der Nackenbänder brechen, ist für mich ein absolutes No Go! Nach meiner Einschätzung ist das auf schlechtes Design und/oder falsche Materialauswahl zurückzuführen. Die Verschraubungspunkte sind entweder unterdimensioniert oder der Kunststoff ist altersbedingt am Ende und brüchig geworden. Beide Alternativen sind aber aus meiner Sicht inakzeptabel!
Aber wie dem auch sei:
Sollte jemand von euch einen Schuberth C4 haben, empfehle ich, dass er sich den Helm genauer unter die Lupe nimmt und die Nackenbänder kontrolliert. Bei mir hatte ich die beiden Enden nur durch leichtes Ziehen an den Bändern in den Händen.
Besorgte Grüße vom See