Beiträge von Rinne

    Hi, kauf dir ne neue Dichtung von Triumph. Gewechselt ist das schnell. Meine Vermutung ist, dass du dir mit jeglicher Flüssigdichtung nur den Tank verschmierst.
    Im schlimmsten Fall setzt sich noch deine Benzinpumpe zu und es hält trotzdem nicht.


    Morgen fahren wäre mir an deiner Stelle zu riskant!


    Du ruinierst dir auch alle lackierten Teile mit dem Sprit. Hier der Tipp: Falls etwas mit Benzin in Kontakt gekommen ist sauber machen und mit Silikonspray einsprühen. Paar Tage einziehen lassen und es ist wieder wie neu.

    Bild in groß

    Alles klar.
    Es wird zwar keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, aber ich hoffe es reicht:


    Angezogen wird wie folgt:
    -Schrauben im unteren Kurbelgehäuse Handfest anziehen
    -Schrauben im oberen Kurbelgehäuse Handfest anziehen


    -Schrauben im unteren Kurbelgehäuse auf 10nm anziehen
    -Schrauben im oberen Kurbelgehäuse auf 10nm anziehen


    -Schrauben im unteren Kurbelgehäuse auf 12nm anziehen
    -Schrauben im oberen Kurbelgehäuse auf 12nm anziehen


    -Nur M8 Schrauben im unteren Kurbelgehäuse auf 28nm anziehen
    -Nur M8 Schrauben im oberen Kurbelgehäuse auf 28nm anziehen


    Bei den M6 Schrauben hatte ich im unteren Gehäuse übrigens 6 anstatt nur 4 wie in der Zeichnung.
    Ich habe die einfach entsprechend der logik der Reihenfolge angezogen (also beide nach der 10)

    Hi buchmacer,


    mit den restlichen Arbeiten kennst du dich aus?
    Sprich: Kurbelgehäuseentlüftung richtig montieren, Getriebe und Ausgleichswelle in die richtige Position bringen, Dichtmitteln an den richtigen Stellen auftragen etc.?


    Bei einigen davon kann man ohne (bzw. auch mit) WHB nämlich einiges falsch machen.


    Die Gehäuseschrauben werden in Reihenfolge und in drei Schritten angezogen, weshalb du die Drehmomente wahrscheinlich auch nirgendwo einfach so findest.
    Eigentlich müssten Sie auch in der richtigen Reihenfolge gelöst werden, sonst kann sich das Gehäuse verziehen!


    Da du dich nicht im Vorstellungsbereich... vorgestellt hast, ist es auch schwer einzuschätzen wie viel Erfahrung du mit der Arbeit hast (möchte nicht Lehrerhaft wirken).


    Wo wohnst du denn (Großraum)? Vielleicht kann dir ein lokaler Sprinter helfen, oder ein WHB ausleihen.
    Kopien vom WHB würde ich (persönlich) hier jetzt nicht reinstellen oder verschicken, das wäre mir zu risky.
    Im Fall Gehäusezusammenbau ist es aber leider auch nicht mit auseinandernehmen und zusammenschrauben getan.


    Wenn du etwas mehr beschreibst was du gemacht hast und was noch zu tun ist würde ich dir die wichtigsten Punkte auch zusammenschreiben. Unter der voraussetzung, dass du generell weißt, was du tust!


    Warum hast du den Freilauf eigentlich getauscht?

    Hi cpu,


    meines Wissens nach gibt es folgende Maßnahmen gegen den schwammigen Druckpunkt:


    -Bremspumpe GSXR-750 (welche Generation weiß ich aber nicht)
    -Radialbremspumpe Der Daytona 675
    -Die beschichteten Bremskolben der Daytona 675


    Letztere habe ich verbaut und bringen schon eine deutliche Besserung.


    Vg

    Am Rahmen mit einer kleinen "Brücke" geschraubt.
    Am Krümmer aufgesteckt und mit einer Schelle fest gezogen.


    Siehst du eigentlich sofort wenn du dir die Verbindung anschaust.
    Ist kein Hexenwerk und solltest du auf jeden Fall selber hin bekommen.


    Einzig die wirklich korrekte Ausrichtung des Topfes, so dass alles passt, fand ich ziemlich fummelig.


    Aber nix wofür du dich verbiegen musst. Einfach nur Geduld haben.

    Bei dem alten Motor (bis 2001) ist der Kat im Krümmer. Das stimmt.
    Habe auch einen Barracuda ohne Kat verbaut. Abgaswerte haben sich nicht sonderlich verändert.
    Lediglich etwas dadurch, dass ich das Sporttune fahre, was meines Wissens nach mit so gut wie jedem nachrüst-Endtopf empfehlenswert ist.
    Sonst läuft die Dame zu mager.
    Leistung geht bei den Barracudas meines unwissens nach auch nicht verloren.

    Hey, danke für die Tipps...


    Es hat dann tatsächlich doch noch eine Schraube drin gesteckt.
    Die war im WHB zwar verzeichnet, sollte demnach aber drin bleiben. Ich hoffe mal ich habe jetzt nichts kaputt gemacht / verzogen.
    Schon allein deswegen, weil die Schrauben ja in einer bestimmten Reihenfolge raus müssen. Was natürlich blöd ist wenn 3 garnicht verzeichnet sind.


    alu : Ja, so habe ich das auch gelesen. Ich habe den Motor nicht hier liegen, habe aber letztlich oben 14 Schrauben raus geholt welche auch alle eindeutig ins untere Gehäuse reichen.


    Getrennt habe ich es so:

    Vorsichtig von beiden Seiten bis ein kleiner Spalt vorhanden war.
    Dann konnte ich das Silikon vorsichtig mit nem Cuttermesser durchtrennen. Irgendwann gings dann "von alleine".


    Jetzt geht es wohl ans vermessen. Die Lager haben schon deutliche Laufspuren (Sorry für die Bildqualität):
    Lagerschale_Innen.jpg


    Kurbelwellenlager sehen etwas besser aus, prinzipiell aber ähnlich.
    Ist das Aussehen von der Kontaktfläche Pleuel / Lager normal?


    Da das mein erster Lagerwechsel wird, werde ich mich für das Vermessen und die Auswahl neuer Lager wohl
    mit der Werkstatt meines Vertrauens zusammen setzen.

    Hi Ludbar,


    danke. Ich werds mal versuchen.


    Gehäuse soll getrennt werden, weil ich bei der Gelegenheit gleich die Lager wechseln will.
    Dazu ist beim entfernen der Buchsen etwas Dichtmasse ins gehäuse gefallen. Sieht sehr danach aus als wärs schonmal geöffnet gewesen,
    Weil meiner Meinung nach deutlich zu viel verwendet wurde!

    Hallo,


    nach leichtem Wassereinbruch durch eine undichte Laufbuchse, muss ich jetzt das Kurbelgehäuse trennen.


    Es ist soweit auch alles vorbereitet:
    Alle Anbauteile sind ab. Laufbuchsen sind ebenfalls schon gezogen. Die Gehäuseschrauben sind nach WHB Reihenfolge entfernt. Hier musste ich allerdings feststellen, dass am unteren Kurbelgehäuse zwei Schrauben mehr verbaut waren, als laut Anleitung sein sollten?


    Problem ist nun, dass ich die Hälften wegen der Dichtmasse nicht getrennt bekomme.
    Laut WHB ist aufhebeln (verständlicherweise) nicht erlaubt.


    Ausnahmsweise gibt es auch mal kein Spezialwerkzeug.


    Hat jemand eine Vorgehensweise parat, wie das ohne Beschädigung zu bewerkstelligen ist?
    Rütteln und Gummihammer sind absolut vergeblich, da tut sich rein garnichts.


    Als ich damals meinen zerschossenen Motor zerlegt habe ging es auch deutlich einfacher. Hier klebt das Zeug aber wie die Pest.

    Ich hatte bis vor kurzem ein SBK Superbikekit an meiner RS bj. 2000. Der Original Seilzug hat da ehrlicher Weise ohne Probleme gepasst.

    Der Anblick kommt mir bekannt vor :sad:


    Kann es sein, dass der Kolben im Zylinder festgefressen war, der Bolzen rausgerissen wurde, der Kolben gegen den Kopf gehämmert und zerstört wurde und dabei alle Ventilköpfe abgeknickt hat? Viermal Ventilabriss erscheint mir unwahrscheinlich.............


    Herzliche Grüße aus dem Bergischen Land :top:


    Michael


    Wenn das Ventil bei der Geschwindigkeit und Drehzahl auf den Kolben aufschlägt, ist der nur noch ein brösliger Haufen Pulver. Dabei ists durchaus normal, dass alles mitgerissen wird, was sich so im Brennraum befindet.


    Mich wundert es sowas bei einem Vielschraubenmotor zu sehen. Bei den alten um Baujahr 2000 konnte sowas durchaus mal vorkommen.
    Bei diesen Motoren ist eine thermische Überlastung des mittleren Zylinders aber bekannt. Normalerweise äußert sich das aber erstmal in nem ausgeschlagenen Pleuelauge so wie ich das hier mitbekommen habe.


    Ich würde auch gucken, dass du nen günstigen gebrauchten Motor bekommst. Der Austausch ist keine allzu große Sache wenn du jemanden hast der dir hilft (und sowas vorzugsweise schonmal gemacht hat).
    Guck dir aber auch die anderen Teile an. Insbesondere Das Ansaug- und Abgassystem kann auch ne Menge abbekommen haben. Dann wirds teurer. In meinem alten krümmer rappelts noch ganz gewaltig und die Teile bekomme ich da auch nicht mehr raus.


    *Nachtrag: und natürlich ganz wichtig: das Kühlsystem genau überprüfen und gut auswaschen, sonst ersetzen!

    Sorry für die späte Reaktion,


    Danke für die Hinweise, Jürgen.


    Und Danke für das Angebot Michael :flowers:


    Das Problem ist, dass der Zulauf für die Bremsflüssigkeit bei meiner Pumpe modifiziert war. Ich habe noch einmal ein Bild angehangen wo man es besser sieht. Der Anschluss ist ja normalerweise direkt um 90° abgeknickt, aber wie du im Bild sehen kannst, geht meiner gerade nach oben.
    Am Pumpgehäuse selber ist nichts modifiziert worden. Das ist ein Einsatz der mit einem Dichtring und einem Sicherungsring angebracht wird.


    Ich hatte in der Zwischenzeit schon eine gebrauchte Pumpe mit Ausgleichsbehälter bestellt (Der bei meiner Maschine, wie ich feststellen musste auch nicht original war und vieeeeel viel zu klein) und die jetzt auch schon verbaut.
    Ein bekannter Mechaniker hat mir recht eindringlich davon abgeraten die Pumpe zu reparieren, da die Dichtigkeit Probleme machen könnte.
    Der Flüssigkeitszulauf scheint mir bei meiner alten Pumpe auch deutlich kleiner im Durchmesser zu sein, als das Original.

    Hi,


    ich bin meine RS beim Wiederaufbau direkt vom vorherigen Superbikelenker wieder auf die Original Stummellenker am umbauen.


    Dabei ist mir jetzt aufgefallen, dass die Bremspumpe beim Umbau damals modifiziert wurde. Konkret wurde der Anschluss von der Bremspumpe zum Flüssigkeitsbehälter ersetzt und zeigt jetzt gerade nach oben, anstatt waagerecht abzuknicken.



    Das Problem ist, dass die ganze Konstuktion mit den Stummellenkern nicht mehr richtig passt.
    Bei Bikebandit ist dieses Teil nicht separat gelistet, da wird die Pumpe nur als ganzes angeboten. Mein T-Händler war auch etwas ratlos.
    Deshalb mal die ganz blöde Frage. Kann jemand sagen wo ich so ein Teil her bekomme ohne mir gleich eine neue Pumpe besorgen zu müssen? Bei louis und Polo hab ich bisher auch nix gefunden.


    Viele Grüße
    Thomas

    Passt schon. Habe heut mal etwas öl in die zylinder gegeben, Öl aufgefüllt und ohne zündkerzen ein wenig orgeln lassen. So wie ich es von Dirk verstanden habe.
    Das Geräusch ist garnicht erst mehr aufgetreten. Dann soweit fertig gemacht, dass ich mal einen richtigen Startversuch unternehmen konnte. Das hat die Batterie aber nimmer mit gemacht. Werd Morgen mal gucken dass ich an ein Ladegerät komme und nochmal versuchen.


    Das Hauptproblem des Threads (ja, eigentlich war das Hauptproblem hier ja die Entlüftungsschraube) habe ich im übrigen nur durch zerlegen des Theromstatgehäuses gelöst bekommen. Aber gelöst ist es und das Kühlsystem scheinbar auch korrekt befüllt zu sein.


    P.S.: Zu dem Thema Motoren ohne Öl fahren habe ich die gestern auch noch etwas nachgelesen. Gerade die neueren Motoren scheinen das doch recht gut wegzustecken. Würde mir da auch statt des Alters eher Sorgen um die Unterschiede Auto <-> Motorrad machen.

    Hi Fräse,


    keine Panik, ich kann mir den Rest schon denken :laugh:


    Da hast du mich aber eiskalt erwischt. Das mit dem vollsynthetischen ist tatsächlich nur eine Vermutung. Der Motor kam aus einer Maschine mit Frontschaden, die aber ansonsten sehr gut gepflegt schien. Deshalb gehe ich mal von vollsynthetischem aus.
    Aber wie gesagt, eiskalt :whistle:


    Die Brücke kam durch Schlamperei meinerseits zustande. Hat sich ne Mutter zwischen den anschlüssen verklemmt und die Gummiabdeckungen waren abgezogen.


    Viele Grüße


    Rinne, der das Kopfschütteln durchaus nachvollziehen kann.

    Hi,


    ich bin grad meine RS mit "neuem" Motor (ST) am wiederaufbauen.


    Ich wollte das Kühlsystem befüllen, aber ich bekomme die Entlüftungsschraube am Thermostat nicht entfernt. Scheinbar dreht sich das eingepresste Gewinde mit.


    Hat da jemand eine Idee was ich tun kann?



    Und noch eine hoffentliche Kleinigkeit:


    Die Maschine hat, ausser den Resten die noch im System gehaftet haben (der Motor stand noch nicht lange), bisher kein Öl drin.


    Ich hab die Elektronik angeschlossen und wollte schauen ob der Anlasser dreht.


    Hatte aber (was ich nicht wusste und erst nacher rausgefunden habe) eine Brücke am Starterrelais. Der Motor hat dann angefangen zu drehen und nicht mehr aufgehört, bis ich ein Kabel von der Batterie abgeschraubt hatte.
    Waren denke ich so 15-20 sek. An und für sich nicht schlimm, das vollsynthetische haftet ja noch in den Lagern etc..


    Bloß gegen Ende, kurz bevor ich die Batterie dann in meiner Panik abbekommen habe, hat sie schon angefangen sehr laut zu quietschen (maximal 1-1,5 umdrehungen lang, wenn überhaupt). Typisches Metall auf Metall-Geräusch. Denke von den Kolbenringen->Zylinderwand


    Ich gehe nicht davon aus, dass schon ein schwerer Schaden entstanden ist. Aber kann ich den Motor einfach mit Öl befüllen und wieder starten, oder sollte ich vorher gucken, dass ich die Teile wieder so geschmiert bekomme? Und wenn ja, wie?


    Alles Gute


    Thomas

    Hi CPU,


    sorry für die späte Antwort.


    Ich hab das Handbuch grad leider nicht zur Hand und auch keinen Inbusschlüssel, dafür aber nen halb demontierten Motor.


    So wie es aussieht hängt an der Schraube die Schaltwalze, in sofern bist du denke ich besser beraten, die Finger davon zu lassen.
    Auch wenn die Walze an der anderen Seite gelagert ist und sich nicht schiefstellen oder gar runterfallen sollte. Wenn Sie es doch tut, darfste die Gehäusehälften trennen.


    Wenns erstmal dicht ist, ists ja eh egal.