Beiträge von Ludbar

    Rücksichtnahme heißt das Zauberwort. Glücklicherweise erlebe ich häufig im Straßenverkehr, dass das funktioniert. Auch artübergreifend zwischen Auto- und Motorradfahrern.

    Nicht nur Rücksichtnahme, oftmals muss man für Autofahrer mitdenken, man ist ja selbst (manchmal) einer:). Die Silhouette eines Moppedfahrers ist ja schmal und die Geschwindigkeit wird meistens unterschätzt. Das sind dann immer wieder die gleichen Situationen: Überholen, Linksabbiegen, Vorfahrt nehmen.... Generell wird zuwenig in den Rückspiegel geschaut. Mir hat es schon öfter den Hals gerettet, wenn ich intuitiv das mögliche Verhalten des Autofahrers einkalkuliert habe. Aber manchmal braucht man einfach auch nur Glück beim Schrägfahren...

    So sehe ich das auch. Abgesehen davon, dass man zwei dutzend elektronische Fahrwerkseinstellungen sowieso nicht nutzt, wird in Zukunft zum Erhalt dieser Maschinen die Elektronik auch der "Flaschenhals" sein. Das sieht man schon an vielen Auto- und Motorrad-Youngtimern aus den 80er und 90ern, für die es bei bestimmten elektronischen Bauteilen ganz eng wird. Die Elektronikentwicklung passt zu unserer Wegwerfgesellschaft....

    Alte Vorgehensweise: Entweder Spritzufuhr oder Zündung. Ich würde mit Zündung anfangen. Zündkerzen rausdrehen und genaue Sichtkontrolle der Leitungen und Anschlüsse. Alle Steckverbindungen auf Korrosion prüfen. Wenn das Ruckeln nur bei warmem Motor auftritt, kann das ein (Mikro-)Riss in einer der Zündspulen sein. Prüfung des Spritsystems ist aufwändiger, da der Fehler im Pumpengerödel im Tank liegen kann.

    Über Geschmack lässt sich streiten...Das Mopped sieht so aus, als wenn die Konstrukteure nach dem Entwurf der Sitzbank für das Heck keine Idee oder Lust mehr hatten.... Aber wenigstens sieht man davon nach der ersten Fahrt nicht mehr viel, der hochgeschleuderte Dreck verdeckt das dann. Und den Auspuff haben die auch irgendwo im Graben gefunden. ^^ Aber jedem das Seine...

    Aber nach soundso vielen Jahren und Kilometern (oder Killimetern?) verschleißt ein Konglomerat aus jeder Menge beweglichen und statischen Teilen: Lager, Dichtungen, Kabel, Schalter, Leitungen, Kettensatz, Kupplung, Batterie, Anlasser, Relais...vlt. sogar das

    ....genau deshalb mein Hinweis zum Ölverbrauch. Alles lässt sich mit relativ übrschaubarem Aufwand richten. Wenn's aber an die Innereien geht, hast Du in dieser Kaufpreiskategorie meistens einen wirtschaftlichen Totalschaden....

    Lass dir den Ölverbrauch zusichern. Da gibt es gelegentlich schon ab 60.000 km Probleme. Lt. Hersteller ist zwar 1l/1000km noch "im Rahmen des normalen", aber wer will das schon?!

    Stichwort Lambdasonde: Weiter vorne im thread gab's die Frage, wo das 2-adrige lose Kabel, das an der Lichtmaschine herauskommt, angeschlossen ist. Könnte das Kabel für die Lamdasonde sein. Da gibt es eine Steckverbindung mit Weiterführung zur Lamdasonde. Prüf mal, ob die überhaupt angeschlossen ist.....

    Ich verwende nur noch Iridium-Zündkerzen. Das Theater mit den sch. NGK-Zündkerzen an meiner XS war ich leid. Einmal nass geworden, waren die meistens im Eimer. Iridium reindrehen und vergessen...Unabhängig davon, ob die besser sind, unschlagbar sind die drastisch verlängerten Wechselintervalle auch im Auto 😉

    Ja, kann ich auch bestätigen. Und macht Spaß beim Basteln...

    Das mit dem Kupplungszug scheint ein Triumph Problem zu sein.

    Der Original Triumph-Zug war an der gerissenen Stelle verrostet - also furztrocken gewesen. Das hab ich in 40 Jahren bei keinem

    meiner Japan-Moppeds je erlebt. Aber vorsorglich ein Tröpfchen Öl dazu lässt den neuen Zug sobald nicht mehr sterben.

    Vertrauen hab ich trotzdem in meine Lady.

    ... ist es nicht. Kupplungs- und Gaszüge reißen, solange es Moppeds gibt. Ist fast Glückssache. Die Pflege und Überwachung ist entscheidend, wie du schon schrubst. Bowdenzüge verschleißen nunmal und regelmäßig etwas Schmierung und die Suche nach Spleißdrähten oder Knicken kann in keinem Fall schaden. Bei Schmierung aber aufpassen: Öl in teflonbeschichteten Ummantelungen ist nicht gut, da das Zeug aufquellen kann und dann erreicht man das Gegenteil von "leicht". Und in das Bordwerkzeug gehört ein universeller Ersatzbowdenzug. Nimmt nicht viel Platz weg und hilft in der Pampa Samstagabend, um die nächste Herberge zu erreichen. Darüber hinaus wird man nie einen gerissenen Bowdenzug haben, wenn man einen Ersatzbowdenzug dabei hat (eines der Murphysschen Gesetze;)).

    Ist doch alles "Kinderkram" und gehört zum Moppedfahren dazu. Ein Ersatzbowdenzug gehört in's Bordwerkzeug und einen Platten kann man sich immer holen, außer man ist mit einem Leiterwagen unterwegs😁. Interessant wird's doch erst bei Ölverbrauch, weißem oder blauem Qualm, Motorplatzer oder einigen anderen kapitalen Schäden. Alles andere zählt nicht....

    Die Polizei hat mich vor ein paar Tagen angehalten und hat meine Reifen wegen 0,2 mm zu wenig Profil moniert.

    Ich muss jetzt innerhalb von einer Woche neue Reifen draufmachen lassen. Das Problem: Ich finde keinen Händler/Werkstatt, der das so schnell macht. Reifen selbst habe ich schon.

    Kennt jemand einen Reifendienst oder so, der das in München schnell machen kann? Es pressiert wirklich...

    Der Rennleitung würde ich die Meinung geigen...marginal zu wenig Profil, nur eine Woche Zeit und das in der Coronakrise...Was passiert denn nach einer Woche? Wir sind doch nicht in Italien, wo Beschlagnahme droht. Und wenn mir ein Reifenhändler wochenlang keinen Termin geben kann für einen Reifenwechsel der 10 Minuten dauert (Rad bereits ausgebaut) würde ich durchs Telefon steigen und "den Chef verlangen". Die Coronakrise hat uns wohl zu "Ja-Sagern" mutiert?! Meine Meinung! Rede mit den Cops und verlange Fristverlängerung...

    Die Einstellungsmöglichkeiten werden doch im Betriebshandbuch unter "Wartungs- und Einstellarbeiten" beschrieben. Danach kann vorne die Federvorspannung oben auf der Gabel (Rechtsdrehung= Erhöhung der Vorspannung) und hinten die Vorspannung (links durch die Öffnung im Rahmen, Rechtsdrehung=Erhöhung der Druckstufendämpfung) und die Zugstufendämpfung (unten rechts an der hinteren Aufhängung, Rechtsdrehung=Erhöhung der Zugstufendämpfung) justiert werden. Wichtig ist dabei, dass die Hebelei hinten regelmäßig abgeschmiert wird und beweglich bleibt. Sonst hilft die ganze Einstellerei wenig. Aber Wilbers und Konsorten sind natürlich komfortabler...

    Das bezog sich auf die Volksbetrüger als Muttergesellschaft von Ducati und darauf, dass fast alle Motoren aus diesem Konzern mit Zahnriemen laufen. Und selbst da, wo mal Steuerkette verbaut wurde, waren das verstärkte Fahrradketten, so dass sich die Motoren reihenweise schon mit geringer Laufleistung verabschiedet haben (z.B. alte Polo-Reihe)....Zahnriemen, VW, etc. sind bei mir verbotene Wörter :rolleyes:=O:(8o