Beiträge von Ludbar

    um da auch nochmal was zu sagen.... "Besserwissermodus an": Kupferpaste ist sehr wohl an Bremsbelägen anwendbar und zwar dünn auf der Rückseite und den Gleitflächen seitlich. Macht man, um Bremsenquietschen zu vermeiden und die Gleitflächen etwas vor Korrosion zu schützen. Kupferpaste ist extrem hitzebeständig und eignet sich dafür. Früher gab es mit den Bremsbelägen vom Hersteller auch immer eine kleine Tube/Tüte mit Kupferpaste. Das ist dem Kostendruck zum Opfer gefallen. An alle Teile "innerhalb" der Bremse, Bremskolben innen, Dichtungen etc. gehört z.B. ATU blau. "Besserwissermodus aus".


    Gruß
    Ludwig

    Was ist denn vor dem Leerlaufproblem gemacht worden? Vielleicht sollte man da erst suchen, bevor man an die Software geht. Von alleine verstellt sich da normalerweise nichts. Allerdings kann das Auslesen des Fehlerspeichers vielleicht weiterhelfen. Schon mal alle Unterdruckschläuche auf Undichtigkeit/Falschluft kontrolliert? Gaszug eingeklemmt, hakelig etc.? Anschlüsse zu den Stellmotoren und Sensoren o.k. und nicht korrodiert?


    Ludwig

    Da habe ich mittlerweile ganz radikale Ansichten: je billiger, umso besser. Das Zeug wird sowieso fast ausschließlich unter katastrophalen umwelttechnischen Bedingungen in Asien produziert. Der Preis ist Marketing. 2 Jahre Garantie zählt. Alles Verar..... Am besten "China-Power" beim Billigdiscounter als Restposten auf dem "Grabbeltisch" :biggrin:. Da brauche ich mich dann auch nicht zu ärgern, wenn die nach 2-3 Jahren hin ist.


    Gruß
    Ludwig

    ... wenn die Lösung TÜV-tauglich ist...:whistle:... ansonsten ist es doch egal, was andere sagen, Hauptsache es entspricht deinen Vorstellungen, schließlich musst du mit dem Hobel fahren.....:biggrin:


    Gruß
    Ludwig

    Könntest Du das mit der mechanisch verbauten Welle und der gleichzeitigen Spannungserhöhung der Drosselklappen etwas deutlicher machen? ist mir nämlich völlig unklar. Wenn das die einzige Methode wäre, um das Problem zu lösen, müßte es sich ja um einen Konstruktionsfehler ab Werk handeln. Das bezweifle ich, weil der Fehler ja nicht allzu oft auftritt. Die Gründe dafür werden woanders liegen. Ich denke deshalb, dass Du nur die Symptome behandelt hast, aber nicht die Ursache. Mit Deiner Lösung riskierst Du dann Probleme an anderer Stelle (fehlerhafte Verbrennung, zu mager, zu fett etc.). Ich würde jedenfalls ohne Teststand und vertieftes Profi-Wissen sowie ausgiebige Testläufe nicht an den individuellen Einstellungen im TuneEcu herumdrehen. Da verschlimmbesserst Du nur.
    Meine Meinung.
    Gruß Ludwig

    Ich finde, da wird allgemein viel zu viel "Theater" um die Batterie gemacht. Bei mir halten Batterien ca. 4-6 Jahre, mit gelegentlichem Aufladen (alle 2-3 Monate) im Winter über ein altes konventionelles Ladegerät, basta. Mir kann keiner erzählen, dass sich die teuren Lade-"High-Tech"-Geräte großartig lohnen. Die Amortisationszeiten dürften jenseits von "Gut und Böse" liegen, vor allem, wenn ich die überschaubaren Neupreise für "normale" Batterien berücksichtige. Alles eine Frage der Verkaufsstory.


    Gruß
    Ludwig

    Folgendes Problem: Kalt springt die ST (BJ 99) gut an. Wenn ich dann eine längere Strecke gefahren bin und dann eine halbe Stunde gestanden habe, springt sie nur nach ca. 10 sec. orgeln etwas widerwillig an. Gibt´s dafür eine Erklärung (Luftfilter, Kerzen (neue Iridium) schließe ich aus)? Evtl. Benzinzufuhr, Filter? Aber dann müßte sie auch kalt schlecht anspringen. Fehlerspeicher ist leer. Jemand ne Idee? Gruß Ludwig

    ... man sollte sein Motorrad nicht ungeschützt draußen stehen lassen und sich dann nach längerem Stillstand wundern, dass irgendetwas nicht funzt. Ein Motorrad ist zwar auch dafür gebaut im Regen bewegt zu werden, dauerhafter Einfluss von Nässe sollte das aber nicht sein und wenn ja, entsteht erhöhter Pflegeaufwand (Elektrik) und erhöhter Verschleiß (z.B. Kettenantrieb, Lager), da der Kostendruck der Hersteller dazu führt, dass nicht alle Bauteile so hochwertig ausgeführt sind, dass sie dauerhaft jeder Witterung widerstehen "Besserwissermodus aus":nono:. Ich tippe im vorliegenden Fall auf ein korrodiertes Lager oder quietschende Benzinpumpe. Die "Schraubenziehermethode" zum Abhören halte ich für ziemlich ungenau und taugt nur da, wo ich genau an die Stelle des Geräuschs herankomme und das ist selten.


    Gruß
    Ludwig

    Braucht man sowas?!


    ... entweder ist das so zu verstehen, dass der Kollege eh`alles weiß und so eine Unterlage nicht benötigt (da sag` ich jetzt mal nichts zu)
    oder
    er fährt (wenn er das noch kann) wegen jedem vermeintlich größeren Pillepalle in die Werkstatt (sag ich jetzt auch nichts zu).


    Wie dem auch sei, ich persönlich beschäftige mich mit Dingen, die mich interessieren etwas ausführlicher (Hobby!). Und zum Motorradfahren gehört auch ein wenig schrauben und kann dazu hilfreich sein, um Pannen von vornherein zu vermeiden. Ich hab`auch schon Fehler in meinen Moppeds gehabt, die eine Werkstatt nicht beheben konnte, weil die nichts gefunden haben (vor allem bei den ganz alten Hobeln, wo keine Anschlussmöglichkeit für den Laptop vorhanden ist:smile:).
    Da hilft ein vernünftiges Handbuch in jedem Fall weiter. Nicht ohne Grund werden die für viel Geld verhökert.


    Meine Meinung,
    Gruß Ludwig

    Im Haynes Manual wird die Dichtung mit der Dichtlippe zur Kurbelwelle eingesetzt. Wuerde gerne eine Kopie einstellen fuerchte jedoch damit gegen das Urheberrechtsgesetz zu verstossen ;-)
    Gruss, Markus


    .... Haynes ist gerne auch mal "unscharf", ich kenn` das von meiner XS650, da steht im Haynes an verschiedenen Stellen nachweislich Unsinn. Da verlasse ich mich lieber auf das Original vom Hersteller... Noch eine andere Überlegung zum Dichtungsring: Die Welle der Zentrifuge ragt nur relativ kurz in den Dichtungsring im Außendeckel hinein und ist am Anfang konisch abgedreht und damit in diesem Bereich für die Abdichtung unbrauchbar. Der zur Abdichtung zu nutzende Abschnitt der Zentrifugenwelle ist somit ziemlich kurz und liegt axial ziemlich weit vom Außendeckel aus im Inneren zur Kurbelwelle hin. Die Dichtung ragt weiter in den Innenraum, wenn der geschlossene Aluring mit der Beschriftung nach innen zur Kurbelwelle zeigt. Deshalb soll dieser ja auch nicht zu weit in den Außendeckel eingetrieben werden, sondern gerade mal "plan". Ob alle Dichtungslippen bei umgekehrtem Einbau des Dichtungsrings auf dem nutzbaren Teil der Welle aufliegen, könnte fraglich sein, obwohl ich das nicht gemessen habe. Ich bleibe bei meiner Ansicht, Einbau, wie von CPU beschrieben, sollte korrekt sein.


    Gruß
    Ludwig

    Kümmelspaltermodus an: Der obere Totpunkt steht ja mechanisch fest und lässt sich nicht ändern. Eine Erstjustierung des Sensors darauf z.B. bei Neuaufbau des Motors ist klar. Eine nachträgliche Verschiebung des Sensors zur Beeinflussung des Zündverhaltens des Steuergerätes (früher: Grundplatte der Kontaktzündung) macht aber keinen Sinn (sondern verursacht wahrscheinlich Schaden) und ist nur durch Programmeingriffe zu optimieren.


    Kümmelspaltermodus aus :smile:


    Gruß
    Ludwig

    kleine Korrektur:


    Ich denke, der Dichtungsring ist auf dem letzten Foto falsch herum eingebaut!
    Das Handbuch schreibt vor, dass die Beschriftung des Dichtungsrings der Kurbelwelle zugewandt sein muss!! Somit gehört die Dichtung anders herum (Beschriftung ist auf der anderen Seite des Alurings), was bei mir auch aus der Einbaulage des ursprünglichen alten Dichtungsrings zu erkennen war. Ich glaube nicht, dass da "ab Werk" falsch herum eingebaut wurde.


    Gruß
    Ludwig

    Kontaktzündung ist genau wie Kennfeldzündung (über das Steuergerät) nicht statisch, sondern ändert sich in Abhängigkeit von Drehzahl bzw. Lastzustand des Motors. Bei den alten Kontaktzündungen wird der Zeitpunkt der Zündung ("früh/spät") über die Fliehkraftregler in Abhängigkeit von der Motordrehzahl dynamisch verstellt. Die Grundeinstellung der Kontaktplatte selbst erfolgt über das "Abblitzen". Bei modernen Kennfeldzündungen registriert das Steuergerät motorenabhängig über verschiedenste Sensoren nicht nur die Drehzal des Motors, sondern alle möglichen Parameter über den eigentlichen Lastzustand und kann so viel feiner in Abhängigkeit von den vorprogrammierten Werten den Zündzeitpunkt (und die Gemischzusammenstellung) steuern. Die "Grundeinstellung" ist somit vorprogrammiert und kann nicht über "Abblitzen" und mechanisches Verstellen geändert werden. Da braucht`s schon mehr Aufwand (Software, Leistungsprüfstand etc.).


    Gruß
    Ludwig

    ... genau, Abblitzen hilft nur bei alter Kontaktzündung, an der man dann den Zündzeitpunkt mechanisch einstellen kann. Die ST hat aber eine elektronische Zündung ...., da ist nichts mit Abblitzen. Dein Vermieter stammt offensichtlich noch aus dem "mechanischen Zeitalter" :smile:


    Gruß
    Ludwig

    Auf deiner Explosionszeichnung ist nur der Wellendichtring (5) und der Seitendeckel (3) zu sehen, die Ölzentrifuge sitzt weiter innen auf der Kurbelwelle angeschraubt und hat nichts mit der Ölpumpe zu tun, siehe Grafik, Teil 19.


    Der Aluring fasst die Wellendichtung ein und ist außen mit einer Gummierung versehen, um den Dichtring im Seitendeckel zu halten und abzudichten. Die Beschriftung des Alurings muss bei Einbau sichtbar sein, also nach innen zeigen. Der Aluring ist also das Äußere der Wellendichtung. Ich musste auch erst dahinterkommen, dass der Wellendichtring aus 2 Teilen besteht und separat zu bestellen ist (als Einheit oder getrennt). Die Fotos zeigen sehr schön das typische Schadenbild mit Einlaufen der Zentrifugenhülse (2. Bild). Auf dem ersten Bild müsste der Aluring außen an der Wellendichtung deutlich sichtbar sein, dann wäre er richtig eingebaut, was hier ja leider nicht der Fall ist.


    Gruß
    Ludwig