Beiträge von Ludbar

    Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen ohne die guten Kommentare ergänzen zu können.
    Bei meiner RS hatte ich das Problem, dass sie unter 3000 /min schlecht am Gas hing, was vor allem in langsamen Kurven echt blöd war. Das Ruckeln bei Gasannahme hätte ich so beschreiben wie du es getan hast.
    Bei mir lag die Ursache an porösen Schläuchen (hatte ich oben auch irgendwo gelesen), die von der (oder zur?) Airbox kamen. Dadurch wurde Nebenluft gezogen, wenn ich mich an die Aussage korrekt erinnere. Es musste der Tank ab, die Schläuche gewechselt und Drosselklappen synchronisiert werden. Danach war alles wieder normal.
    Kosten beim örtlichen T-Händler: 400€


    ... da kann ich nur zustimmen: poröse Unterdruckschläuche unter der Airbox! Damit würde ich anfangen. Vor allem die Anschlüsse prüfen, das Gummi reißt da gerne mit dem Alter ein....


    Gruß
    Ludwig



    Fahre ebenfalls eine 955 ST, BJ 99, ca. 68.000 km gelaufen.
    Nachdem im Leerlauf auf der linken Seite ein hartes Klappern auftrat, das so ab 3.000 Touren nicht mehr zu hören war, habe ich mir mal die Lima näher angeschaut. Da war die Mutter auf der Welle lose. Mit Schraubensicherung wieder angezogen und eingebaut, Geräusch weg! Kann man feststellen, wenn man im Leerlauf das Licht an und ausschaltet. Wenn bei "Licht an" das Klappern leiser wird oder weg ist, sollte es die Lima sein. Am besten das Mopped mit der linken Seite nahe an eine Mauer stellen, dann hört man das besser...


    Gruß
    Ludwig

    Moin


    Wir hatten dieses Problem auch schon gehabt und letztlich hatten wir schlechten Sprit erwischt.
    Denn dieses Jahr ist die Lady super angesprungen.
    Das gleiche Spritproblem hatten wir der Muscheltankstelle auch schon mal mit sogenanntem Winterdiesel gehabt.


    Gruß Chrissi



    Sorry, aber die Mär vom "schlechten Sprit" habe ich noch nie geglaubt. Was soll denn am Sprit "schlecht" sein? Das Zeug ist genormt und kommt von der Großtankstelle in Rotterdam, wird danach nur noch mit Additiven versehen je nach Anbieter..... Schwankungen gibt es nur im Alkoholanteil, je nachdem, wieviel "Bio" zugemischt wird und beim Diesel im Schwefelanteil (weshalb die Injektoren und Dieselpumpen ab und zu vorzeitig den Geist aufgeben können, wenn man nicht gelegentlich synthetisches Zweitaktöl zumischt). Und im Alkoholanteil liegt aus meiner Sicht der Grund, warum der Hobel vor allem nach längeren Standzeiten schlecht anspringen kann: Ich fahre E10 im "laufenden Betrieb" ohne Probleme. Wenn ich das Zeug aber vor der Winterpause tanke, habe ich größte Probleme beim Start nach der Winterpause. Ohne Orgeln und Starthilfespray geht da dann garnichts. Wenn ich aber vor der Stillegung normales Super oder besser Super Plus getankt habe, springt der Bock sofort an. Nach meiner Theorie liegt das an dem erhöhten Wasseranteil im Biosprit, der sich unten im Tank ansammelt, zuerst angesaugt wird und dann zu den Startschwierigkeiten führt.


    Gruß
    Ludwig

    Frag` mal da http://www.hitzpaetz.de/ an. Die können feststellen, welcher Fehler vorliegt, ob eine Reparatur möglich ist und was das kostet. Habe schon 2 mal defekte Steuergeräte dort reparieren lassen, zwar für Autos, aber Motorräder können die auch. Ist wesentlich preisgünstiger, als ein Austausch. Garantie gibts`s auch. Habe gute Erfahrungen dort gemacht.


    Gruß
    Ludwig

    noch ne Idee: Vielleicht ist das mapping ja nicht i.O.. evtl. mal über TuneECU checken und ggf. über eine passende Version in der Datenbank ändern. Vorher aber das vorhandene mapping speichern für alle Fälle.


    Gruß
    Ludwig


    ...nachdem ich die Ventilführungen und die defekte Ölzentrifuge ausgetauscht habe, bleiben eigentlich nur Kolbenringe, wahrscheinlich die Ölabstreifringe. "Ohne Not" will ich da aber nicht ran, lohnt sich eigentlich nicht mehr. Die Mühle gönnt sich ca. 0,8 L Öl auf 1.000 km. Bei 72.000 km (BJ 99) auf der Uhr kann das schon sein und bis 1L ist angeblich "normal", aber die Ölnachfüllerei nervt etwas. "Bläuen" tut sie allerdings auch noch nicht.


    Gruß
    Ludwig

    ... das ist das Schöne an den Triumph-Motoren, nämlich das Baukastensystem, wenn man weiß, was geht und was nicht. Außerdem sind die Triumph-Teile sackteuer. Spezialfrage: macht es Sinn, bei stark erhöhtem Ölverbrauch nur die Zylinderhülsen und die Kolbenringe (evtl. zusätzlich Kolben) auszutauschen? Der Gedanke liegt ja nah und der Aufwand hält sich zumindest arbeitstechnisch in Grenzen.


    Gruß
    Ludwig

    Verbrauch deutlich über 6 Liter ist eindeutig zuviel. Nach Benzin darf da nichts riechen. Da würde ich zunächst ansetzen. Übeltäter sind meistens die Tankanschlüsse. Wenn aus Plastik, sind die gerne mal undicht. Ich würde die gegen Metall austauschen (Such hier mal nach "Koratronik"). Auch der in den Anschlüssen verbaute O-Ring ist sehr empfindlich und wird beim Einclipsen leicht beschädigt. Dann gibt es da noch die Schlauchschellen an den Anschlüssen, die gerne auch mal die Fassung verlieren. Dann würde ich auch noch unter dem Tank nachsehen bei den Schläuchen zur Einspritzung etc. Allerdings sind bei den genannten Mehrverbräuchen noch andere Gründe wahrscheinlich, denn soviel Spritverlust über Undichtigkeiten (ohne dass das sofort auffällt) kann ich mir kaum vorstellen.


    Gruß
    Ludwig

    Hallo alle zusammen, ich bin neu im Forum und hänge mich einfach an die Fragestellung meines Vorgängers mal hinten dran. Da ich noch nicht herausgefunden habe einen Beitrag zu erstellen. Ich habe Probleme mit meiner ECU beim auslesen! Ohne Probleme konnte ich mit dem OPD2 Stecker sowie Triumph Software dies immer selber machen. Nun bekomme ich keine Verbindung mehr. Den Kontakt bzw. Durchgang habe ich geprüft und sind in Ordnung. Auch die Werkstatt hat auf die schnelle keine Verbindung zu ECU bekommen! Kaputt kann die ECU ja nicht sein, da meine Sprint einwandfrei läuft. Hat jemand eine Idee was das sein kann?


    Meinst Du mit "Durchgang" den Stecker mit Kabel unter der Sitzbank? Falls nicht, würde ich den zuerst prüfen. Den Fehler kann kann ich mir aber auch in der ECU vorstellen, wenn die Schnittstelle ausgefallen ist.


    Gruß
    Ludwig



    ... also bei meiner ST, BJ `99 ist der Lichtschalter (an/aus) rechts und der Fernlichtschalter links. Ist aber auch völlig egal, Hauptsache er funzt.

    Sorry, aber wenn ich euch über Kettenschlösser Philosophieren höre kann ich nur mit dem Kopf schütteln.


    :applause:Gaaaaanz toll. Ich denke, man tauscht sich hier zwecks Verbesserung und Weitergabe des eigenen "Schrauberwissens" aus. Wenn man alles selber wüsste, bräuchte man dieses Forum nicht. Und der Ton macht da die Musik. Auf arrogante Kommentare (auch unten im Kleingedruckten...), die im übrigen nur das wiedergeben, was längst schon ausgetauscht wurde, wartet hier glaube ich keiner: Führ´doch zukünftig einfach Selbstgespräche, wenn Du einen Expertenrat brauchst!


    Ludwig


    ja, mea culpa, Ausdruck war etwas missverständlich, deshalb habe ich dann noch einmal die die mir bekannten Kettenschlösser genauer beschrieben, kein Problem. :top:


    Gruß
    Ludwig

    ... gut, da muss man dann noch die Schlösser in Clip- und Schraubschlösser und die Nietschlösser in Hohl- oder Vollnieten (Ähnlichkeit mit Lebenden mal ausgeschlossen :guffaw:) aufbröseln. Clipschlösser z.B. sind nur bis ca. 30 PS zu gebrauchen. Die Warnhinweise sind zwar zu beachten, vor allem aber da, um eine evtl. Haftung (wie wahrscheinlich die auch sein mag) des Herstellers generell auszuschließen. Das ist die "amerikanische Krankheit" vor dem Hintergrund, dass Produkte, auch wenn sie nicht direkt in den USA vertrieben werden, irgendwie dorthin gelangen und dann der "punitive damage", also dem sehr speziellen und teuren "Haftpflicht-Rechtssystem" dort unterliegen. So entstehen dann so Warnhinweise, wie der, dass man seinen Pudel nicht in der Mikrowelle trocknen sollte....
    Aber ist schon richtig, erste Wahl sind wohl Endlosketten (obwohl die meisten Importeure gar keine echten Endlosketten ab Werk anbieten, sondern die auf Spindeln angelieferten offenen Ketten erst hier ablängen und vernieten). D.I.D. bietet die Ketten sogar für Superbikes z.B. Yam R1 entweder als Endloskette oder offene Kette mit Kettenschloss an.


    Gruß
    Ludwig



    ... wo steht denn sowas? Ich fahre Kettenschlösser, solange ich denken kann und an allen möglichem Moppeds auch deutlich über 100 PS. Und meine Gliedmaßen sind auch noch alle vorhanden:megacool:. Warum sollte ein Niet mehr aushalten, als ein Kettenschloss? Im Gegenteil, Kettenschlösser sind stabiler ausgeführt, als die Kettenglieder. Allenfalls die Frage, ob sich ein Kettenschloss lösen kann, wäre zu diskutieren. Wenn man sich aber an die "Gebrauchsanweisung" hält, ist das aus meiner Sicht kein Thema. Eine nicht ordnungsgemäße Vernietung ist genauso gefährlich... und da kann ich als "Laie" mehr Unsinn verbocken, als mit einem Kettenschloss......


    Generell stimme ich aber zu, dass man als "Laie" sicherheitsrelevante Reparaturen am Mopped lieber einem vertrauenswürdigen Profi überlassen sollte.


    Gruß
    Ludwig

    Und ab und an ein Patscher verbiegt auch nicht gleich die Ventile oder lässt sie in den Brennraum tropfen. Woher kommen denn die Geschichten?


    ... deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass Motorkomponenten davon abhängig wo in welcher Intensität und Häufigkeit im Auspuff die Fehlzündungen stattfinden, leiden können. Und "leiden" heißt nicht gleich "defekt". Gut sind die Rückschläge nicht, sonst hätten die Motorenbauer Fehlzündungen ab Werk gleich miteingebaut :nod:. Für die sowieso kurze Haltbarkeit von Motoren im Rennsport mit Zündunterbrechung beim Schalten und regelmäßigen Stichflammen aus dem Auspuff spielt das allerdings keine Rolle.....

    Fehlzündungen brennen mit der Zeit halt den Auspuff frei. Die Zeiten, zu denen Tüten bei sowas aufgeplatzt sind, gehören der grauen Urzeit an.


    Sorry, aber das sehe ich etwas anders. Auspuff freibrennen geht nur über Temperatur und nicht durch kurzfristigen Überdruck. Freibrennen kenne ich auch nur von meinen alten Zweitaktern, wo sich der Auspuff regelmäßig zugesetzt hat. Der Auspuff hält Fehlzündungen zwar aus, der Kat den unverbrannten Sprit auf Dauer aber nicht. Je nachdem wo im Auspuff und in welcher Intensität und Häufigkeit die Fehlzündungen stattfinden, können auch Motorkomponenten, wie z.B. Ventile "leiden". Gut ist das jedenfalls auf Dauer nicht.:sad: