Beiträge von Demolux

    Das ist ein sehr tolles Angebot von dir, nur leider kann ich dir bis auf CAD und 3D-Drucke, Texte, Python-Software, Wordpress-Support, Werkzeug-Ausleihe oder Bier nicht viel als Gegenleistung anbieten. Außerdem ist Kürten sehr weit von Karlsruhe weg ?(


    Bei rund 120 Euro Stundensatz, den die Triumphwerkstatt bei mir in der Nähe aufruft, ist es auch gut, dass die Jungs nicht allzu geduldig bei der Fehlersuche sind. :) Da erreicht man schnell die Grenze zum "wirtschaftlichen Totalschaden".

    Tja. Der Freundliche hier hat gemeint bisher sind ca. 250€ bei 2 Stunden Arbeit inkl. Abholung (60€) angefallen. Ist aber auch "nur" eine Ex-Triumph-Werkstatt, die jetzt Kawasaki, Suzuki und Yamaha reparieren und verkaufen - daher wohl dieser läppische Stundenlohn und auch das Angebot zum Ankauf und Kauf einer Gebrauchten. Da die Maschine bei denen umgekippt ist und wohl Tank eingedellt und Heizgriff defekt sind könnte man da wohl noch etwas runterhandeln - auch wenn die Reparatur von beidem natürlich übernommen werden würde.


    Noch weiß ich keinen Ankaufspreis, aber grob diskutiert hielten wir am Telefon einen Preis von 3xxx€ noch für fair. (scheckheftgepflegt, Bj. 2010, 62 tkm, recht viele Carbonteile und Schutzfolierung, volle Kofferausstattung inkl. Triumph-Tankrucksack, MRA-Tourenscheibe, GPS-Finder, Li-Ion Batterie).


    Besonders schmerzend sind natürlich auch der neue Regler mit Kosten zu 600€ und die letzte Inspektion zu sage und schreibe etwas über 2000€. Ich dachte danach sollte ich quasi ein neues Motorrad haben... .


    Was haltet ihr noch für fair für eine nicht anspringende T dieser Ausstattung?


    Ich warte mal ab wie viel es genau sind und gehe auf jeden Fall hin um mir die Maschine nochmal anzusehen. Hätte ich die Zeit und einen Platz dafür würde ich sie auch selber möglichst zerlegen und die Leitungen checken - solange der Motorblock zu bleibt traue ich mir das alles selbst zu. Aber ich habe hier nur einen offenen Parkplatz.


    to be continued...

    Marvin

    Hi Leute,


    melde mich nur mit einem kurzen Update und voraussichtlich traurigem Anlass:


    Ich habe es vor zwei Wochen aufgegeben nach dem Fehler zu suchen, weil ich ihn einfach nicht finden konnte - auch nachdem mir ein Kollege geholfen hat und nachdem ich fast alle Vorschläge hier umgesetzt habe (inkl. bumbum und blue-sprint Alarmanlage ist ausgebaut, damit habe ich schon genug Erfahrungen ^^). Also muss doch der Profi ran -> abholen lassen und zur Fachwerkstatt gegeben.


    Ein paar Tage später dann der Anruf: "Haben Sie schonmal überlegt das Fahrzeug zu wechseln?". Das erklärt wohl schon das meiste:


    Auch die Werkstatt hat den Fehler nach 2 Stunden Arbeit nicht gefunden, ihn aber auf einen Fehler in der Elektrik/Steuerung eingegrenzt. Kosten sind nicht vorherzusehen weil sie jede Leitung prüfen müssten und obendrauf kommt im schlimmsten Fall eine neues Steuergerät für iwas bisschen unter 1000€. Zudem ist der Werkstatt selbst ein kleiner Unfall unterlaufen, der aber natürlich auf deren Kosten geht.


    Da mich die Sprint jetzt sicher schon den Kaufpreis an Wartung und Pflege gekostet hat spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, sie ankaufen zu lassen und mir dafür einen kleinen und günstigen Japaner zu holen, bei dem nicht jede große Inspektion gleich auf die 1000€-Marke zugeht. Ich warte mal noch ab was ich preislich dafür bekomme und entscheide mich dann - vll. hat ja hier auch jemand noch was zu sagen, würde gerne auch wissen ob das preislich dann ok geht.


    Bis dann und viele Grüße! Demo

    Thx, habe ihn auch gerade im WHB gefunden.



    Häng da nen ordentlichen konventionellen neuen Bleiakku rein und gut is. Das mit den Li Akkus ist Käse (meine Meinung). Die Fehlersuche bei einem konventionellen Bleiakku ist wesentlich unkomplizierter. Da brauche ich kein Ingenieurstudium....

    Den hatte ich selbstredend auch schon drin, das ändert nichts.


    Gerade den Anlasser und das Anlasserrelais ("starter solenoid", das bei der Batterie) ausgebaut. Der Anlasser ist in Ordnung.


    Übrigens noch ein Beitrag zum Thema "Kaputtreparieren": Der Regler ist von einer T-Vertragswerkstatt vor ca. 2tkm neu eingebaut worden. So sieht das dann aus:


    IMG_20201201_132957.jpg


    Ein paar Fragen:


    Kann ich die Relais rechts an der Seite untereinander tauschen?


    Ich hab jetzt im Ruhezustand nach diversen Startversuchen schon ein paar Mal einen Blick auf die Einlassventile geworfen - die waren augenscheinlich immer alle geschlossen. Wie weit öffnen die sich denn (bzw. wie deutlich sieht man das)?

    Vielleicht ist es ja doch in mechanisches Problem, das würde auch erklären warum sich das Starten meiner Meinung nach anders anhört (ohne dieses "Ploppen" der Zylinder). Nur so als unwahrscheinlicher Gedanke.

    Andererseits müssten dann bei kaputter Stkette auch die Auslassventile geschlossen sein. Was ich am Auspuff ja leicht prüfen kann. Bekäme man den Motor dann überhaupt zum Drehen trotz der Drücke in den Zylindern?


    Das sind eher hypothetische Fragen aus Interesse als tatsächliche Fehlerursachen.


    Ich baue den Starter mal wieder ein.

    Sodele, ich hab mir ihr mal wieder angenommen:


    1. Fehlerspeicher ausgelesen

    Bis auf P0108 MAP Sensor ist mir alles klar, da ja die Airbox ausgebaut ist und der Kraftstoffsensor samt Pumpe abgesteckt waren.


    2. Sprit

    -> Sprit aus Einspritzbrücke rauslaufen lassen, mit SuperPlus aufgefüllt.

    -> Tank möglichst leergesaugt, dann da auch SuperPlus reingefüllt.

    -> Benzinpumpe mit dem Tankinhalt (jetzt fast 100% SuperPlus) gespült (einfach ein paar Mal Zündung an und so Benzin in einen Behälter gepumpt).

    -> Schlauch wieder auf die Einspritzbrücke und versucht zu starten, allerdings war die Batterie "zu schwach". Mehr dazu weiter unten. Lädt gerade.


    3. Masseverbindung gecheckt

    -> Widerstand zwischen Batterieanschluss Massekabel zum Rahmen und Anlasserkabel (nach dem Relais) gemessen

    -> 0.3 bis 0.5 Ohm schwankend

    -> Widerstand zwischen Batterieanschluss Massekabel zum Rahmen und Anlassergehäuse gemessen

    -> 0.0 Ohm


    Also ein zündunfähiges Gemisch ist jetzt allemal auszuschließen. Auch die Masseverbindungen scheinen mir in Ordnung.


    Was ich jetzt noch machen werde:

    1. Anlasser ausbauen, reinigen, testen, damit auch Masseverbindung endgültig ausschließen, evtl. tauschen

    2. Versuchen, anzuschieben und so zu starten.

    3. Ölwechsel bzw. auffüllen (bei mir ist so wenig drin dass der Messstab es nicht mehr anzeigt. Stand aber auch seit Wochen auf dem Seitenständer). Hatte gelesen dass es daran auch liegen kann.


    Was mir aufgefallen ist:

    Beim Startversuch nach dem Sprittausch hatte ich den Anlasserknopf durchgehend gedrückt. Diesmal war es krasser als sonst: Sie hat dann ca. 0,5 bis 1 Sekunde gerödelt, dann wieder 0,5 bis 1 Sekunde Pause gemacht, dann wieder gerödelt und so weiter. Das hatte ich noch nie, bei einer zu schwachen Batterie ist normalerweise das Cockpit ausgegangen und neu hochgefahren.


    Daher zwei Fragen zum Abschluss:


    -> Kann dieses "Wackelanlassen" auch wegen einem verschlissenen Anlasserrelais sein? Könnte doch mal messen, wie die Steuerung das ansteuert beim Starten...!

    -> Was ist der MAP Sensor?


    Auf dass ich bzw. wir es rechtzeitig zur Wintersaison noch hinbekommen!

    Danke nach wie vor!

    Jensen

    Sag mal wieviel Kontakte hat der schwarze Stecker?

    Danke, ich höre auf zu suchen. Der schwarze Stecker hat 4 Kontakte. Die Werkstatt hat den genauso eingefettet wie den OBD-Stecker, wsl. ist der also nur für irgendwelche Diagnosezwecke.

    Leider etwas spät der Tipp, aber danke. Drin ist drin - und es ging trotz einem klein wenig Fett schlechter rein als es vorher ohne rausging.


    Ich hab da im Übrigen nichts auseinandergerissen - ganz im Gegenteil, das hat irgendeine der 3 Werkstätten geschafft, die ich in den letzten Jahren besucht habe, z.B. beim herausgedrehten Gewindeeinsatz bei der Airbox, den unzähligen verbrauchten Kabelbindern im Motorraum oder der auf dem Motorblock mit Gaffertape und Lumpen zugeklebten Alarmanlage (und mir hat man gesagt, sie sei ausgebaut, aber nein, dafür hätte man ja die Airbox runtermachen müssen). Von den falsch angebrachten Schlauchschellen will ich gar nicht anfangen. Das ist ja gerade der Grund, dass ich es selber mache und hier frage ...


    ... und genau hier hat man mir ja diese logische Vorgehensweise empfohlen ;). Mir eigentlich egal wie ich zum Fehler komme, je unlogischer desto mehr wird gelernt um es in Zukunft besser zu machen:thumbup:


    Ich mache mich die Tage mal an Startversuche und TuneECU, melde mich! Danke bis hierhin


    EDIT bzw. Update:


    Startversuche haben wie früher nicht geklappt. Allerdings konnte ich verifizieren, dass die Einspritzung zumindest grundsätzlich funktioniert:

    1. Hab ein Tuch in die Drosselklappe gesteckt, gab ne kurze Explosion raus aus den Drosselklappen (mittlerer Zylinder)

    2. Mit der Taschenlampe sieht man zwar nicht wie es ein spritzt (wsl. zu kurz und ich konnte schlecht alles gleichzeitig halten/drücken. Aber man sieht die Ventile von oben, sie sind alle 6 nass. Werde die Tage prüfen ob sie das im Standardzustand auch sind bzw. ob sie vorher trocken waren.

    3. Außerdem konnte ich über den Ventilen des mittleren Zylinders sehen, dass sich ein Gemisch gebildet hat (wie ein Nebel, konnte man wegpusten). Vll. auch Abgase von der Verbrennung, denn der Nebel bildete sich wieder und wieder.


    OBD2 Adapter ist lt. TuneECU evtl. nicht kompatibel. Schaue jetzt ob es via OTG und Kabel funktioniert.


    Ein Bekannter meinte, dass der Anlasser nicht die Ursache sein kann, wenn die Maschine rotiert bzw. er genug Kraft hat alles in Bewegung zu setzen und nicht stocken/stehen bleibt. Sicher dass es sein kann, das sie "zu langsam dreht"?

    Hi, okay heute ist der OBDII Adapter angekommen. Einspritzbrücke ist wieder eingebaut (mit Lagerfett ging es ganz einfach). Ich wollte mal wieder die Zündung anschalten und einen Startversuch wagen. Bevor ich das mache (und auf die Antworten eingehe) eine kurze Klärung wegen der Anschlüsse:


    Tankanschlüsse für Benzinpumpe und Tanksensor, kann man geometrisch nicht falsch anstecken.


    Airbox-Anschlüsse (2 Stecker an einem Kabelbaum, den einen sieht man oben rechts nicht mehr richtig, und 4 Schläuche). Auch nicht verwechselbar durch Lage und Geometrie.


    Nun aber zu den Fragen - leider ist das Auseinanderbauen schon länger her und ich war von mir selbst so überzeugt, dass ich dachte ich werde mich an die Steckerkontakte erinnern... -.-

    Was ist das? Der Stecker sieht so aus, als ob er nur für Wartungszwecke oder irgendein Zubehörteil genutzt wird. Da muss nichts dran oder?

    Und was muss da dran? Hier bin ich mir ziemlich sicher, dass etwas dransteckte - aber ich weiß nicht mehr was und finde auch kein Pendant.


    Eine AW zu Michael kann ich schon geben: Startknopf gut aus würde ich sagen.


    Alle anderen Sachen mache ich noch, auch das mit dem Tank. Würde nur gern wissen, ob ich diese beiden fraglichen Stecker mit irgendwas verbinden muss, bevor ich weitermache.


    Danke bis hierhin!

    Gruß Marvin

    Danke bumbum und Michael,


    1. Gerade die Einspritzbrücke ausgebaut und getestet, ergibt für mich ein ziemlich gleichmäßiges Bild, die ist also in Ordnung. Benzin war beim Ausbau auch in der Brücke. Hier zwei Bilder dazu:


    Raum unter Tank nach Ausbau der Einspritzbrücke:


    Einspritzbrücke mit Sprühbild, wobei ich links von weiter weg gesprüht habe als unten und rechts (linkes Sprühbild -> Düse am nächsten zum Benzinanschluss, unteres Sprühbild -> mittlere Düse, ...):


    Außerdem habe ich das hier noch entdeckt, scheint, dass sich da bei irgendeinem Werkstattbesucht ein Tankrubbelschutz versteckt hat. Ich habe zwei am Tank, links einer und rechts einer - das passt doch oder sollen da mehr sein?


    Mess doch mal die Spannung am Anlasser und schau ob diese während der Pausen konstant bleibt oder runter geht.

    Das werde ich nach dem Wiedereinbau der Brücke machen.


    Danke für die Infos, das Ventil mache ich dann am Ende weg. Es ist ja dann egal, welchen Schlauch ich wo anschließe (correct me if I'm wrong).


    Bei der Gelegenheit gleich mal die Anschlüsse am Tank auf Durchgang prüfen!

    Wie? Also einfach mal Zündung an und schauen ob dann Benzin rausspritzt? Und bei Tankentlüftung und Tanküberlauf einfach reinpusten bei offenem Tankdeckel? Andere Anschlüsse habe ich nicht entdeckt.


    Fragen zum weiteren Vorgehen:

    1. Ich baue die Brücke wieder ein. Ich würde die Dichtungen vorher einfetten, damit das einfacher klappt - oder ist es normal dass man da so stark drücken muss? Hatte es beim Ausbau mal probiert wieder reinzustecken und trotz starkem Drücken nicht geschafft.


    2. Ich schaue bei geöffneten Drosselklappen während dem Anlassen in die Einspritzkanäle - mit einer Taschenlampe müsste ich doch sehen, ob die Brücke auch im Einbau spritzt oder? Kann ja sein, dass kein Druck von der Benzinpumpe kommt oder dass die Düsen nicht angesteuert werden. Ich meine, warum sonst explodiert da nichts, eins von dem beiden muss es ja sein, oder gibt es noch andere Gründe?


    2. Ich habe den Fehlerspeicher gar nicht ausgelesen (kein Equipment, noch nie gemacht). Würde das aber machen - bringt es denn was?


    3. Ok so oder Anmerkungen? Wie gesagt, ich bewege mich auf neuem Terrain und bin um Tipps von Erfahrenen und KFZlern dankbar!


    Hier wieder alle Bilder gesammelt (und in hoher Auflösung): https://1drv.ms/u/s!Armi45-T6Rxcrak9WQbdL1H6qhQy7w?e=CPW2ud


    Merci und bis dann

    Hi! Danke für die Antworten, ich konnte wieder etwas weiterarbeiten:


    1. Li-Ion Batterie-Spannung bleibt auch während dem Starten über 12 Volt. Auch das Einsetzen einer AGM-Batterie hat nichts gebracht -> startet nicht.

    2. Tank runter, Airbox runter, Kerzen raus -> An den Rahmen gehalten und gestartet -> Funken bei allen dreien.


    Auf dem Schrauber-Weg hin zu den Kerzen sind mir einige Dinge aufgefallen - vieles hat sich mir erklärt, anderes aber auch nicht:

    Hier ein Bild, welches einen Blick unter den Tank und unter die Airbox zeigt:

    Ich konnte einiges erkennen, z.B. Blindstecker Alarmanlage, Drosselklappen, Schrauben für Standgas und max. Gas (letztere fehlt), supercoole Schuhe, div. Anschlüsse der Airbox (Luftmengenmesser, Unterdruckschlauch für's Kurbelwellengehäuse), bei den meisten Sachen weiß ich allerdings nicht genau wofür sie sind.

    (Hier ein Link zu den hochauflösenden Fotos: https://1drv.ms/u/s!Armi45-T6Rxcrak9WQbdL1H6qhQy7w?e=946B8u )



    Aber hier ist ein Sensor mit Schlauchanschluss, wo kein Schlauch angeschlossen war (direkt hinter der Schraube im Fokus sieht man den schwarzen Schlauchanschluss). Was ist das? Bzw. wofür?


    Und wofür ist diese leere Plastikbox, deren Auslass im Lufteinlass der Airbox mündet?


    Diese Schläuche waren nicht angeschlossen: Ich nehme an Tankentlüftung und Tanküberlauf - aber wo wird was angeschlossen? Warum hat eines so eine Art Benzinfilter?


    Außerdem läuft die Maschine ja trotz Funken an den Kerzen nicht - deshalb die finale Frage: Wie teste ich nun das Einspritzsystem? Nass waren die Kerzen beim rausholen direkt nach den Startversuchen jedenfalls gar nicht... . Allerdings konnte ich etwas Benzin riechen nach den ganzen Versuchen.


    Dein 1. Startversuch, bei dem nach kurzem drehen wieder alles ruhig ist, das hat(te) meine auch.

    Trotz fester Batteriepole (und bei beiden Batterien) bleibt das bestehen: Wenn ich den Anlasserknopf gedrückt halte, fängt sie kurz an, macht eine kurze Pause, rödelt dann wieder kurz (etwas länger) und macht dann eine zweite Pause, danach rödelt sie durchgehend. Ich denke das liegt daran, weil man die Batterie gerade frisch angeschlossen hat?


    Danke für den Support, toll die Maschine mal von "innen" besser kennen zu lernen. Wäre super, wenn ich noch mehr Tipps bekomme von euch!

    Gruß Marvin

    Kannst weiter mutmaßen oder einfach auf die Tipps hier hören: Grund ist zu 90% eine zu geringe Startleistung der Batterie.

    Aber... kann mir das vielleicht jemand genauer erklären? Ich meine, die Batterie dreht den Motor ohne müde zu werden und dann soll für die Zündung zu wenig Leistung da sein? Obwohl ja vielleicht... wenn die Spannung zu gering ist und die Batterie trotzdem noch genug Strom liefert... würde ja zu ner Li-Ion passen

    Durch nen Ölwechsel und Schönheitsreparaturen wirst du es jedenfalls nicht beheben können...

    Natürlich nicht, obwohl ... so gesehen erschien mir das als Ursache plausibler als die Batterie... :S. Aber hey ich lass mich in der Tat gerne überraschen und nehm den Tipp natürlich an, hänge ne Standard-Blei-Gel rein in den nächsten Tagen. Ich meine, wäre super wenn es nur das wäre! Bis dann

    Hi,


    danke für den Support!:thumbup: Gerade wieder Zeit gehabt und rumgeschraubt:

    Wenn der Limadeckel für dich der einfachste Weg ist um einen drehenden Motor zu erkennen- dann tu es!

    Getan :). Ich lackiere den Deckel eh neu, weil der alte Lack abplatzt und er durch den Umfaller Kratzer hat. Wird sandgestrahlt und dann schön rot.

    Was ich erkennen konnte: Der Motor dreht. Mist - denn jetzt driftet das Problem ab in mir unbekanntes Terrain.


    Hat jemand Tipps zum Einstieg in die Fehlersuche? Dann weiß ich, wo ich anfange und lerne nicht ins Blaue.


    Ich würde spontan schätzen:

    1. Zündung prüfen -> Funke an den Zündkerzen schauen (Gibt es da einen einfacheren Weg? Da muss doch der Tank runter... . An der Sicherung liegt es nicht, das Licht ist an bzw. die Sicherung ist ganz)

    2. Vergaser/Einspritzung -> spontan keinen Plan (Sprit ist im Tank im Übrigen drin, die Pumpe surrt bei der Startsequenz)

    3. Tankentlüftung dicht? -> Das macht sich doch erst während der Fahrt bemerkbar...

    4. Irgendein Sensor (Kupplung, ...) gibt falsche Werte -> aber dann würde sie doch gar nicht drehen...

    5. blue-sprint Druckaufbau im Zylinder -> aber dann fallen doch nicht alle drei Zylinder gleichzeitig aus...?

    6. Steuergerät defekt? -> deckt sich vielleicht damit, dass es bei längerem Stehen manchmal die Batterie leer zieht... . Aber so kleine Teildefekte sind doch komisch... wenn dann fällt es gleich ganz aus und es geht gar nichts mehr...


    Ich meine, was bitte verursacht das ohne irgendwelche Vorankündigungen? Sie lief 2x 900 km von Nord nach Süd und der nächste Start danach geht einfach so nicht mehr? Vielleicht irgendwas temperaturabhängiges? Vielleicht doch die Tankentlüftung? Schließlich ist der Tank ja abgekühlt.... Wenn die im Deckel sitzt kann das sehr gut sein, der ist ziemlich verdreckt/verölt. Trotzdem erscheint es mir unwahrscheinlich

    Also ick glaube, der Motor dreht mit!

    Richtige Einschätzung!


    könnte auch zu geringe Batterieleistung sein

    Das bezweifle ich eigentlich - ich hab' ne Li-Ion die lt. deren Anzeige voll ist. Würde das denke ich auch erkennen, denn bei mir ging sie bei zu geringer Batterieleistung einfach aus und startete die Startsequenz neu (hatte schon ein paar Batterien und einen Reglerschaden). Das einzige was dafür spricht, ist dass es unnatürlich lange dauert, bis die Benzinpumpe surrt. Aber das liegt wsl. daran, dass ich die Batterie immer erst komplett anklemme. Außerdem rödelt sie dann ja ohne auszugehen.


    In der Zwischenzeit mache ich mal einen Ölwechsel, lackiere den Deckel und drucke ein paar Teile für die Verkleidung. Wäre um Tipps für mögliche Fehler sehr dankbar.

    Hi,

    hier nochmal ein Bild mit Handy. Mein Handy hat die Maße 80 x 160 mm (B x L, vergleichsweise groß würde ich sagen):

    Es verdeckt durch diee Größe halt die Tankanzeige wenn man draufsitzt - also entweder runterbeugen oder einfach die Restkilometeranzeige reinmachen. Auch sollte man nicht unbedingt auf die Neutral- und Blinkerleuchten angewiesen sein ^^


    Vorteile:

    - Super einfach dran und weg (gut bei der Tanke)

    - Auch bei stundenlangen Regenfahrten ohne zusätzliches Gehäuse geschützt genug

    - Schön im Sichtfeld

    - Auch für kleinere und breitere Handys verwendbar (die Halterung zieht sich nach unten aus). Bei längeren Handys muss die Halterung modifiziert oder weiter zum Fahrer hin montiert werden.

    - Wird auch in praller Sonne nicht zu warm und bleibt damit an

    - Ist auch in praller Sonne ablesbar dank Scheibe

    - Übersteht auch kleinere Stürze bzw. harte Umfaller (zumindest bei mir 1x der Fall)


    Nachteile:

    - 3D-Druck Teil

    - Montage durch Schrauben in Kunststoff und ggf. doppelseitiges Klebeband -> Blende hinter Tacho wird beschädigt

    - Verdeckt Teile des Cockpits bei großem Handy

    - Braucht hohe Scheibe (MRA Tourenscheibe ist das glaube ich)

    Wenn du eine große Scheibe hast (nicht die Original, die höhere), dann kannst du das Handy auch über den Tacho machen. Finde ich viel praktischer, weil es da viel näher im Sichtfeld ist. Hier zwei Fotos:




    Realisiert wurde es mit einer 3D-gedruckten Strebe und einer daran geschraubten Handyhalterung, die eigentlich für die Montage an das Lüftergitter eines Autos gedacht ist. Nimmt man sie auseinander bzw. schmeißt die Halteklammern für das Lüftergitter weg, lässt sie sich mit einer Schraube an eine beliebige Oberfläche dranschrauben.


    Fixiert ist die Strebe mit zwei kleinen Schrauben im Kunststoff sowie mit doppelseitigem Klebeband. Aus zeitgründen hab ich keine weniger invasive Montage gewählt (z.B. wollte ich den USB-Lader in der Strebe integrieren, aber erstmal musste ein separates Kästchen links oben überm Cockpit reichen).


    Man muss die Halterung mit einem Lötkolben noch so verändern, dass das Handy nicht rausrutscht (Zylinder reinschmelzen bei 220 °C, das weiche "Gummi" ist TPU wie beim 3D-Druck, nichts gefährliches und stinkt auch nicht). Sieht man auf dem ersten Bild.


    Kann dir gern das 3D-File schicken zum selber ausdrucken oder es dir drucken. Eine dieser Handyhalterungen hätte ich auch noch.

    Hi, nachdem ich nach wie vor den Stromverlust nicht finden konnte und mich für eine nun viel zu lange Übergangszeit damit abgefunden habe, die Batterie entsprechend ab- und anzuklemmen, war heute endgültig Schluss der Improvisation:


    1. Batterie dran -> Startinitiation abwarten -> Kupplung ziehen, 1. Gang geht spontan nicht raus also dringelassen -> Anlasserknopf drücken

    2. Kurzes minimales Zucken der Maschine (da Widerstand im ersten Gang auch bei Auskupplung), wenige Hübe des Motors hörbar (1-2)

    3. Nur noch der Anlasser dreht (so hört es sich zumindest an), keine Motorbewegung hörbar/spürbar. Dies gilt für jeden folgenden Startversuch.


    Sie ist bis vor 3 Wochen noch brav 2x900 km am Stück gelaufen. Dabei ist sie einmal recht heftig auf Lima-Seite umgefallen (am Abhang nach 3 Metern Rutschen zum Stehen gekommen:huh:... war noch nie so froh über die Umfallstützen) :|. Danach ging es aber ohne Probleme weiter, auch mit zwei Tankstopps, 90% der Strecke Dauerregen.


    Hier noch ein 25-Sekunden-Video wo man hoffentlich den Ton hört: Anlasser Video Onedrive (mp4)


    Hat jemand schon mal was ähnliches gehabt? Klingt als ob dem zweiten Anlasser-Ritzel ein paar Zähne fehlen... . Ideen?


    Danke schonmal, Marvin

    Ja, der Nemo ist ein rein mechanisches System ohne jegliche Elektronik. Du schraubst den Deckel etwas runter, dadurch wird der Innenraum kleiner wodurch das Öl auf die Kette gedrückt wird. Vorteil: Einfach anzubauen. Nachteil: Hirnschmalz statt Elektronik. Wenn Du vergisst zu drehen wird nix geschmiert.
    Ich hatte an meiner Sprint Rs auch das volle Programm von CLS. Als die Tiger dazukam, blieb der Kettenöler an der Sprint und die Steuerung der Griffheizung wanderte zur Tiger. Fehlt noch ein Kettenöler an der Tiger, was wohl auch wieder ein Produkt von CLS wird. Nicht preiswert aber seinen Preis Wert ^^

    Kann ich nur zustimmen, mein CLS machte seit nunmehr 50.00km keine Probleme. Schau aber nach einer cleveren installationsmöglichkeit für den Ölbehälter... ich muss fürs Nachfüllen immer einen Teil der Verkleidung abmachen X/

    Hi!


    Nach 19 Tagen Standzeit habe ich mich meiner T wieder gewidmet und die Karosserie gereinigt/Instand gesetzt und heute wieder vollständig montiert. Dabei habe ich natürlich noch einmal die Batteriespannung gemessen:


    11,79 V (Motor aus, Zündung aus)

    11,4x V (Motor aus, Zündung an)

    14,xx V (Motor an)


    Sie sprang, soweit man das bei dem kalten Wetter sagen kann, nach ca. 2-3 Sekunden rödeln ohne Probleme an. Besonders "fruchtig" klang sie allerdings nicht, die Batterie ist ja auch etwas schwach gewesen. Die habe ich jetzt wieder ausgebaut und lade sie, damit ich morgen mal eine Probefahrt machen kann - mit mehreren Zwischenstops, uiii das wird spannend :saint:. Ich nehme mal Messgeräte mit und hoffe, dass sich der Fehler auftut - oder auch nicht.


    Ich fahre auch eine LiFe-Batterie von Shido (Polo).

    Ich werde mir bald denke ich auch eine Li-Ion-Batterie kaufen, die AGM hat ja praktisch schon 2 Leben verloren... . Einfach zur Sicherheit.

    GPS-Finder auf Zündung-ein legen oder findest du deinen Bock nachm Parken oft net mehr? :whistle:

    Ich lebe scheinbar in einer etwas gefährlicheren Gegend und habe auch keine Garage, nur einen Unterstand - nach dem man schon zweimal versucht hat, die T zu klauen bzw. das Schloss zu knacken, würde ich gerne wissen, wo sie "parkt" wenn jemand denn mal erfolgreich war ^^ ;). Beim zweiten Mal war schon das Lenkradschloss auf, zum Glück kam jemand vorbei und hat sie aufgeschreckt. Und jetzt, da ich keine Alarmsi mehr habe... . Gut, inzwischen ist sie auch nicht mehr so viel wert wie vor 2 Jahren.

    Nach gefühlten 1000 Flugzeug -Erwähnungen: was fliechste denn genau?

    Ich versuche nur technische Zusammenhänge herzustellen, bei Flugzeugen weiß ich durch mein Studium mehr über die Masserückführung wie bei meiner T xD. Gut, ab und an fliege ich am PC mal ein Raumschiff, aber die Technik ist so verdammt "advanced", da kann ich leider nichts auf die T übertragen.


    genau das gleiche Problem hatte ich an meiner Sprint ST 150 ABS auch schon mal, hast Du mal das Starterrelais getauscht.

    Nachdem ich mir damals ein neues Relais gekauft und dieses eingesetzt hatte, war der Spuck vorbei und die Lady startete wie immer.

    Gute Idee! Das schaffe ich mir sicherheitshalber wohl auch mal an.


    Bis die Tage!

    Nach meiner Meinung deutlich zuviel. Irgendwo sitzt der Kupferwurm und frisst die Volte weg.

    Ich messe das morgen mal genauer, mit dem Multimeter direkt und nicht mit der Stromzange. Ich hab btw. einen GPS-Finder drin, der zieht auch etwas.

    Problem bei den Masseverbindungen ist mitunter Lack(!) unter den Kontakten oder schlicht lose Schrauben.

    Gibt es da einen Plan wo diese Masseverbindungen sind? Dann ist das ja doch so wie im Flugzeug, wo die Karosse als Masse(-Leitung) verwendet wird. Heißt ich könnte alle schwarzen Kabel einfach direkt mit der Karosserie verbinden, dort wo die jeweiligen Verbraucher sind, und am Ende eines von der Karosse zum Minuspol der Batterie. Dann kann ich da mal aufräumen.

    Was für ne Detektivarbeit! Respekt!

    Das hört sich nach Batterieproblem an, Ladestrom, Ruhestrom etc. ist ja soweit o.k.. Ich würde die im Auge behalten und bei der nächsten Tiefentladung durch eine "08/15"-Bleibatterie ersetzen. Darauf ist auch der Lageregler abgestimmt. Die ganze Experimentiererei mit GEL-Batterien funzt oftmals nicht, weil die Kapazität nicht ausreicht oder der Ladestrom (abgestimmt auf Bleibatterie) zu hoch ist. Das nehmen die schnell übel...

    Danke. Was ist denn mit einer Li-Ion Batterie bzw. Akku? Hat da jemand Erfahrungen mit? Ich würde die gerne einer reinen Flüssigbatterie vorziehen, weil sie dank integr. Steuerung nicht tiefenentladen werden kann - sollte das Problem nicht an der Batterie liegen, spare ich mir damit die x-malige Anschaffung eines Bleiakkus... .


    Hab übrigens gerade nochmal gemessen:

    12,65V und immernoch ein Ruhestrom von 0,05A bis 0,1A. Ist das nicht etwas viel?